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Kompetenz im Bevölkerungsschutz

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (Link zur Startseite)

Interorganisationales Zusammenwirken im Kontext der Sicherheit bei Großveranstaltungen unter Berücksichtigung aktueller Gefährdungslagen

Veranstaltungsdetails

17080/22/49-08

Interorganisationales Zusammenwirken im Kontext der Sicherheit bei Großveranstaltungen unter Berücksichtigung aktueller Gefährdungslagen

05.12.2022

09.12.2022

Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung
Ramersbacher Str. 95
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

Alle Führungskräfte der polizeilichen und nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr, der Verwaltung, der Veranstalter, der Ordnungs- und Sicherheitsdienste und des Sanitätsdienstes, mit administrativ-organisatorischen Aufgaben bei der Planung, Genehmigung, Durchführung und Nachbereitung einer Großveranstaltung.

In Anbetracht der im Weißbuch 2016 identifizierten hybriden Bedrohungslage und des fließenden Überganges in den internationalen Terrorismus (Bataclan + Stade de France (Paris 2015), Breitscheidplatz (Berlin 2016), Weihnachtsmarkt (Straßburg 2018), Ariana Grande Konzert (Manchester 2017) etc. ist die potentielle Abarbeitung der Schadenslage bzw. das geordnete Business Continuity Management und Krisenmanagement und somit auch der Zivilschutz zentraler Bestandteil des Seminares. Großveranstaltungen in unserer offenen pluralistischen und demokratischen Gesellschaft bieten hierfür viel Angriffsfläche und sind somit leicht verwundbar und werden voraussichtlich auch in Zukunft für entsprechende Akteure ein attraktives, öffentlichkeitswirksames Ziel darstellen.

Dementsprechend ist das Ziel des Seminares die Verbesserung der Zusammenarbeit in der Planungs-, Genehmigungs-, Durchführungs- und Nachbereitungsphase einer Großveranstaltung sowie das Leisten eines Beitrages zur nachhaltigen Bildung eines gemeinsamen Sicherheitsverständnisses der einzelnen Gewerke.

Das Seminar schafft eine gemeinsame Wissensbasis zur Veranstaltungssicherheit durch Vermitteln wesentlicher Aspekte der Veranstaltungsplanung und -durchführung im Normalbetrieb und in der Schadenslage.

Unter Berücksichtigung der aktuellen Gefährdungslage und der relevanten Aspekte der zivilen Verteidigung prüft das Seminar, "macht nutzbar" und erweitert den vorhandenen Wissensbestand und die Kompetenzen und klärt Verantwortlichkeiten, um eine entstandene Schadenslage bestmöglich abzuarbeiten bzw. gar nicht erst entstehen zu lassen.

  • Einführung in die „Konzeption Zivile Verteidigung (KZV)“

  • Einführung Sicherheitsplanung

  • Interorganisationale Zusammenarbeit

  • Das Sicherheitskonzept

  • Risikomanagement

  • Notfallplanung

  • Crowd Dynamics/ Crowd Management

  • Rechtliche Grundlagen der interdisziplinären Zusammenarbeit

  • Infrastruktur

  • Raumplanung

  • Koordinierungsstelle

  • Übung

  • Simulation

- Die Teilnahme am e-learning Vorkurs ist obligatorisch und zeitlich einzuplanen (acht Module je ca. 1-1,5 Std.). Zugangsdaten werden mit der Einladung versendet.

- Es stehen max. 24 Plätze pro Seminar zur Verfügung. Diese werden aus didaktisch/ methodischen Gründen in etwa gleichmäßigen Anteilen unter den verschiedenen Akteuren (Polizei, Feuerwehr, Veranstalter, Verwaltung, Sanitätsdienst, Veranstaltungsordnungsdienst) vergeben.

Claudia Bijok

claudia.bijok@bbk.bund.de

Seminar